

PSA für Lager, Werkstatt und Industrie
In Lager-, Werkstatt- und Industriebereichen gehören vielfältige Gefährdungen zum Arbeitsalltag. Bewegte Lasten, Maschinen, Staplerverkehr, Lärm oder scharfe Kanten stellen Risiken dar, die nicht vollständig durch Technik oder Organisation ausgeschlossen werden können. Persönliche Schutzausrüstung (PSA) ist deshalb ein zentraler Bestandteil der Arbeitssicherheit in diesen Bereichen.
Diese Seite richtet sich an Unternehmen, Sicherheitsverantwortliche und Arbeitgeber, die wissen möchten, welche PSA in Lager, Werkstatt und Industrie sinnvoll ist und wie sie korrekt eingesetzt wird.
Typische Gefahren in Lager, Werkstatt und Industrie
Die Anforderungen an PSA unterscheiden sich je nach Arbeitsumfeld, haben jedoch gemeinsame Grundlagen. Häufige Gefährdungen sind:
Quetsch- und Stossgefahren durch Maschinen oder Transportmittel
Schnittverletzungen durch Werkzeuge oder Materialien
Lärmbelastung durch Maschinen und Anlagen
Staub, Dämpfe oder Partikel in Produktionsprozessen
Rutsch- und Stolpergefahren
Die Auswahl der PSA muss sich immer an diesen konkreten Risiken orientieren.
Welche PSA wird häufig benötigt?
Je nach Tätigkeit und Arbeitsplatz kommen unterschiedliche Arten persönlicher Schutzausrüstung zum Einsatz. In Lager, Werkstatt und Industrie gehören folgende PSA-Kategorien häufig zur Grundausstattung:
Schutz für Kopf, Hände und Füsse
Schutzhelme bei Gefahr durch herabfallende oder pendelnde Gegenstände
Schutzhandschuhe gegen mechanische Belastungen, Schnitte oder Hitze
Sicherheitsschuhe zum Schutz vor Quetschungen, Durchtritt oder Ausrutschen
Augen-, Gesichts- und Gehörschutz
Schutzbrillen oder Gesichtsschutz bei Staub, Splittern oder Funken
Gehörschutz bei dauerhaftem oder starkem Lärm
Atemschutz und Schutzkleidung
Atemschutz bei Staub, Rauch oder bestimmten Stoffen
Schutzkleidung, die vor Verschmutzung, Hitze oder mechanischen Einwirkungen schützt
Welche PSA konkret erforderlich ist, ergibt sich immer aus der Gefährdungsbeurteilung des jeweiligen Arbeitsplatzes.
Unterschiede zwischen Lager, Werkstatt und Industrie
Obwohl sich die Arbeitsumfelder ähneln, gibt es klare Unterschiede in den Anforderungen:
Lager: Fokus auf Sicherheitsschuhe, Warnkleidung, Handschutz und gegebenenfalls Kopfschutz wegen Transportbewegungen
Werkstatt: Zusätzlicher Bedarf an Augen-, Gesichts- und Gehörschutz durch Maschinen und Werkzeuge
Industrie: Oft komplexere PSA-Konzepte, z. B. Atemschutz oder spezielle Schutzkleidung je nach Produktionsprozess
Eine pauschale Lösung ist nicht sinnvoll. PSA muss immer zur tatsächlichen Tätigkeit passen.
Verantwortung von Arbeitgebern
Arbeitgeber sind verpflichtet, geeignete PSA bereitzustellen, sobald Gefährdungen bestehen. Dazu gehört:
Erkennen und Bewerten der Risiken
Auswahl passender persönlicher Schutzausrüstung
Instruktion der Mitarbeitenden
Regelmässige Kontrolle und rechtzeitiger Ersatz
PSA muss funktionstüchtig, passend und für den vorgesehenen Einsatz geeignet sein. Kosten dürfen nicht auf Mitarbeitende übertragen werden.
PSA im Arbeitsalltag wirksam einsetzen
Erfahrung aus der Praxis zeigt, dass PSA nur dann zuverlässig schützt, wenn sie akzeptiert und korrekt getragen wird. Klare Regeln, verständliche Anleitungen und gut ausgewählte Produkte erhöhen die Sicherheit und reduzieren Unfallrisiken im Arbeitsalltag.
Strukturierte PSA-Konzepte tragen zudem dazu bei, Arbeitsprozesse effizienter und sicherer zu gestalten.
Lassen Sie sich bei der Auswahl geeigneter PSA für Lager, Werkstatt und Industrie fachlich unterstützen.
Entdecken Sie passende Schutzausrüstung für Ihren Betrieb und sorgen Sie für mehr Sicherheit im Arbeitsalltag.

















